Theodor Heuss (Q2594)
FDP
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LeMO – Stiftung Haus der Geschichte
Theodor Heuss ist von 1949 bis 1959 der erste Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. Der liberale Politiker und Journalist ist Gründungsmitglied der FDP nach dem Zweiten Weltkrieg.
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Biographische Angaben zu den Mitgliedern des Parlamentarischen Rates während der Zeit des Nationalsozialismus (WD 1 - 3000)
Theodor Heuss (FDP)
Heuß verliert 1933 seine politischen Ämter (u. a. Mitglied des Reichstages für die DDP,
später DStP). Ab Mitte 1933 ist Theodor Heuß publizistisch und literarisch zeitweise
unter Pseudonym tätig und somit ohne feste Beschäftigung, nachdem er als Dozent der
Deutschen Hochschule für Politik in Berlin entlassen wurde. Heuß’ Buch, „Hitlers
Weg“ steht auf der Liste der verfemten Bücher. Heuß wird am 1. Juli 1933 im Deutschen Steckbriefregister ausgeschrieben – ein Fahndungsblatt, in dem Heuß mit dem
Stichwort „Schutzhaft“ vermerkt ist. Die Schutzhaftanordnung wird nicht ausgeführt. Er
unterliegt jahrelangen Schikanen, wie Steuerfahndung, Briefkontrolle, Ordnungsstrafen
der Reichsschrifttumkammer und Verkaufsverboten für seine Bücher.44 Für den Lebensunterhalt sorgt hauptsächlich seine Ehefrau Elly Heuss-Knapp. Heuß unterhält
Kontakte zum deutschen Widerstand und ist von Carl Friedrich Goerdeler als künftiger
Reichspressechef ausersehen.45
Theodor Heuss
Journalist
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LeMO – Stiftung Haus der Geschichte
Theodor Heuss ist von 1949 bis 1959 der erste Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. Der liberale Politiker und Journalist ist Gründungsmitglied der FDP nach dem Zweiten Weltkrieg.
Brackenheim/Württemberg
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LeMO – Stiftung Haus der Geschichte
31. Januar: Theodor Heuss wird in Brackenheim/Württemberg als jüngster Sohn eines Straßenbaumeisters geboren.
Bundespräsident
1949
1959
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LeMO – Stiftung Haus der Geschichte
Theodor Heuss ist von 1949 bis 1959 der erste Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. Der liberale Politiker und Journalist ist Gründungsmitglied der FDP nach dem Zweiten Weltkrieg.
Bezirksverordneten in Berlin-Schöneberg
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LeMO – Stiftung Haus der Geschichte
Heuss wird zum Bezirksverordneten in Berlin-Schöneberg gewählt und arbeitet parallel bei der "Vossischen-Zeitung" und der "Frankfurter Zeitung".
Heuss
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Biographische Angaben zu den Mitgliedern des Parlamentarischen Rates während der Zeit des Nationalsozialismus (WD 1 - 3000)
Theodor Heuss (FDP)
Heuß verliert 1933 seine politischen Ämter (u. a. Mitglied des Reichstages für die DDP,
später DStP). Ab Mitte 1933 ist Theodor Heuß publizistisch und literarisch zeitweise
unter Pseudonym tätig und somit ohne feste Beschäftigung, nachdem er als Dozent der
Deutschen Hochschule für Politik in Berlin entlassen wurde. Heuß’ Buch, „Hitlers
Weg“ steht auf der Liste der verfemten Bücher. Heuß wird am 1. Juli 1933 im Deutschen Steckbriefregister ausgeschrieben – ein Fahndungsblatt, in dem Heuß mit dem
Stichwort „Schutzhaft“ vermerkt ist. Die Schutzhaftanordnung wird nicht ausgeführt. Er
unterliegt jahrelangen Schikanen, wie Steuerfahndung, Briefkontrolle, Ordnungsstrafen
der Reichsschrifttumkammer und Verkaufsverboten für seine Bücher.44 Für den Lebensunterhalt sorgt hauptsächlich seine Ehefrau Elly Heuss-Knapp. Heuß unterhält
Kontakte zum deutschen Widerstand und ist von Carl Friedrich Goerdeler als künftiger
Reichspressechef ausersehen.45
Theodor Heuss
Theodor
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Biographische Angaben zu den Mitgliedern des Parlamentarischen Rates während der Zeit des Nationalsozialismus (WD 1 - 3000)
Theodor Heuss (FDP)
Heuß verliert 1933 seine politischen Ämter (u. a. Mitglied des Reichstages für die DDP,
später DStP). Ab Mitte 1933 ist Theodor Heuß publizistisch und literarisch zeitweise
unter Pseudonym tätig und somit ohne feste Beschäftigung, nachdem er als Dozent der
Deutschen Hochschule für Politik in Berlin entlassen wurde. Heuß’ Buch, „Hitlers
Weg“ steht auf der Liste der verfemten Bücher. Heuß wird am 1. Juli 1933 im Deutschen Steckbriefregister ausgeschrieben – ein Fahndungsblatt, in dem Heuß mit dem
Stichwort „Schutzhaft“ vermerkt ist. Die Schutzhaftanordnung wird nicht ausgeführt. Er
unterliegt jahrelangen Schikanen, wie Steuerfahndung, Briefkontrolle, Ordnungsstrafen
der Reichsschrifttumkammer und Verkaufsverboten für seine Bücher.44 Für den Lebensunterhalt sorgt hauptsächlich seine Ehefrau Elly Heuss-Knapp. Heuß unterhält
Kontakte zum deutschen Widerstand und ist von Carl Friedrich Goerdeler als künftiger
Reichspressechef ausersehen.45
Theodor Heuss